{"id":2969,"date":"2022-07-22T14:31:15","date_gmt":"2022-07-22T12:31:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wiesbadener-kreis.de\/?p=2969"},"modified":"2022-07-22T14:31:15","modified_gmt":"2022-07-22T12:31:15","slug":"abmahnwelle-schadenersatzansprueche-wegen-google-fonts-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.wiesbadener-kreis.de\/?p=2969","title":{"rendered":"Abmahnwelle &#8211; Schadenersatzanspr\u00fcche wegen Google Fonts"},"content":{"rendered":"<p>Auch die GINDAT, hat von den scheinbar massenhaften E-Mails erfahren, in denen \u201ebesorgte B\u00fcrger\u201c oder Personen mit \u201egut gemeinten Ratschl\u00e4gen\u201c Schadenersatzanspr\u00fcche nach Art. 82 DSGVO als Privatperson geltend machen m\u00f6chten.<br \/>\nWir m\u00f6chten Sie hiermit dar\u00fcber informieren und zeitgleich vor den Mails warnen.<\/p>\n<p>Zum Inhalt des Schreibens:<br \/>\nBesagte Personen m\u00f6chten gerne Schadenersatz geltend machen, h\u00e4ufig in H\u00f6he von 100,00 EUR. Als Grund dazu, dass die Webseite des Adressaten, den Drittanbieter \u201eGoogle Fonts\u201c dynamisch eingebunden hat, wodurch bei Aufruf der Webseite automatisch und ohne Zustimmung des Besuchers eine Verbindung mit den Servern von Google hergestellt wird.<br \/>\nMit Angaben, wie die Url Ihrer Homepage und die Angabe der eigenen IP-Adresse, sieht dieses Schreiben \u2013 zumindest augenscheinlich \u2013 f\u00fcr manche Empf\u00e4nger vielleicht glaubhaft und am Ende auch etwas be\u00e4ngstigend aus. Zumal auch ein Urteil vom Landgericht M\u00fcnchen (Urteil v. 20.01.2022, Az. 3 O 17493\/20) angegeben wird.<br \/>\nScheinbar m\u00f6chten sich besagte Personen dieses Urteil zu Nutzen machen und haben die Zeit und Lust, eine Abmahnwelle im eigenen Namen ins Rollen zu bringen.<\/p>\n<p>Falls Sie ebenfalls ein solches Schreiben erhalten haben, sollten Sie es zwar nicht komplett ignorieren, jedoch empfehlen wir nicht den verlangten Betrag zu zahlen.<\/p>\n<p>Google Fonts sollte nat\u00fcrlich lokal eingebunden werden, jedoch kann unserer Ansicht nicht ohne Umschweife ein Schadensersatzanspruch angenommen werden, wenn dies mal nicht der Fall ist.<br \/>\nSollten Sie dies bzgl. Hilfe ben\u00f6tigen, k\u00f6nnen sie sich nat\u00fcrlich auch gerne an uns wenden.<\/p>\n<p>Anbei haben wir Ihnen ein <a href=\"http:\/\/www.wiesbadener-kreis.de\/wp-content\/uploads\/Abmahschreiben.pdf\">Massen-Schreiben<\/a> angeh\u00e4ngt, welches wir nat\u00fcrlich Datenschutz-konform geschw\u00e4rzt haben. Die Schreiben, von denen die GINDAT bisher erfahren hat, sind vom Inhalt nahezu identisch.<\/p>\n<p>Eine derartige Abmahnwelle, einer anderen Person, mit dem Betreff der Mail \u201eDatenschutzversto\u00df, Unterlassung, Auskunft\u201c, wird ebenfalls aktuell versendet.<\/p>\n<p>Hier wird wieder die Webseite kritisiert, dass diese den Dienst \u201eGoogle Fonts\u201c, \u201eGoogle Analytics\u201c oder \u201eTypekit\u201c mit einbindet. Der Absender verlangt hier, dass die Einbindung ohne Einwilligung zu unterlassen ist und zudem m\u00f6chte er auch noch, dass der Betreiber der Webseite eine Unterlassungserkl\u00e4rung unterschrieben zur\u00fcck sendet. Diese sendet er \u201efreundlicherweise\u201c direkt mit im Anhang, unter dem PDF \u201eAuseinandersetzung\u201c. Sollte man dieser, nach Unterzeichnung nicht nachkommen, so verlangt er einen Betrag in H\u00f6he von 3.000,- EUR.<\/p>\n<p>Bitte unterzeichnen Sie keinesfalls die beigef\u00fcgte Unterlassungserkl\u00e4rung. Sollten Sie dahingehend weitere Unterst\u00fctzung ben\u00f6tigen, melden Sie sich gerne bei uns per E-Mail oder telefonisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch die GINDAT, hat von den scheinbar massenhaften E-Mails erfahren, in denen \u201ebesorgte B\u00fcrger\u201c oder Personen mit \u201egut gemeinten Ratschl\u00e4gen\u201c Schadenersatzanspr\u00fcche nach Art. 82 DSGVO als Privatperson geltend machen m\u00f6chten. Wir m\u00f6chten Sie hiermit dar\u00fcber informieren und zeitgleich vor den Mails warnen. 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